Kollbrunn-Rikon – s Zwei
Die Mannschaft konnte heute wieder auf ihren Stammgoali MC Müller zurück greifen, der nach seiner Welttournee mit der Band die Wildegger-Herzbuben endlich wieder im Land ist. Die Mannschaft war sonst genau die Selbe wie im Spiel gegen Tössfeld.
Die Vorzeichen waren also aus unserer Sicht sehr erfreulich.
Die ersten Minuten des Spiels, ja sogar zweiten Minuten bzw. einfach die komplette Startphase war doch recht harzig. Wie gewohnt musste das Zwei über den Kampf ins Spiel finden. Was aber auch unser Gegner tat, der doch um einiges besser organisiert war wie Tössfeld. Trotzdem konnten wir mehr Ballbesitz verzeichnen wobei Kollbrunn die besseren Chancen hatten. Zum Glück spielte unsere Abwehr auch bei diesem Spiel bärenstark und konnte die Angriffe zu Nichte machen.
Unser erster guter Angriff bereitete Sam sich gleich selbst vor. Er eroberte in einem Zweikampf mit dem hintersten Kollbrunner den Ball und konnte gleich alleine aufs Tor ziehen. Leider machten seine Nerven nicht mit und er konnte den Torhüter vorerst noch nicht bezwingen.
Besser agierten erneut, Claudio und Anti, die ca. in der Mitter der ersten Halbzeit per Doppelpass die Abwehr aushebelten. Claudio der alleine aus spitzem Winkel auf den Torhüter lief löste dieses Unterfangen erneut souverän und schoss sehenswert zum 1-0 ein. Dieses Tor wird unter anderem auch am nächsten Samstag bei der Sportschau zum Tor der Woche zur Auswahl stehen.
Für das nächste Tor, war erfreulicher weise wieder ein Zweier zuständig. Anti bewies erneut seine Qualitäten als treffsicherer Stürmer und konnte das enorm wichtige 2-0 erzielen.
Damit ging es dann aber in die Pause.
In der Pause wurde wie zuletzt in Tössfeld, die Taktik auf Pressing umgestellt, denn dies sollte sich auch gegen Kollbrunn als probates Mittel erweisen.
Zudem bekam Sam die Chance sein „grosses“ Talent im Mittelfeld auf dem Flügel unter Beweis zu stellen. Für ihn rückte Stögge in den Sturm und ich übernahm die verantwortungsvolle Aufgabe als Linienrichter (yes!).
Ein weiteres Mal schien diese Taktische Umstellung genau das zu sein, was dem Zwei am besten nutze.
Denn schon bald war es Sam Casetti, der abermals alleine aufs Tor laufen konnte und wegen mangelnder Anspielstationen schiessen musste. Dieses Mal bezwang er den Torhüter, was enorm beruhigend für die Mannschaft war.
Für den Gegner war es nun enorm schwierig ins Spiel zu finden, da wir defensiv solide standen und offensiv permanent gefährlich blieben.
Die Konsequenz, das 4-0 durch Raffel. Er bekam einen Flankenball unverhofft auf den Fuss und hielt einfach mal aufs Tor und bei dem Hoch, dass wir hatten landet natürlich auch dieser Ball im Tor.
Raffel war es auch der bei der nächsten Aktion beteiligt war. Er wurde bei einen Angriff gefoult konnte aber weiterspielen, weshalb der Schiri auf Vorteil entschied. Was der Schiri nicht wusste, Raffel wollte nicht weiterspielen.
Die Situation war sehr merkwürdig, Raffel hatte den Ball und wartete auf den Pfiff vom Schiri, da der Schiri aber immer noch den Vorteil bei uns sah Pfiff er nicht. Praktisch alle anderen 21 Spieler auf dem Feld waren bei dieser Situation nur Zuschauer denn auch sie wussten nicht recht was nun geschehen sollte.
Raffel dachte wohl er müsse weiter Spielen und schoss aufs Tor (leider ohne Erfolg) und der Schiri sah den Vorteil als genutzt, was Raffel wiederum nicht verstehen konnte.
Die Folge, Raffel sah Gelb weil der Schiri nicht pfiff (obwohl er weiter spielte). Und weil wir alle Raffel kennen und wissen wie robust er spielt, ist es kein grosses Wunder das er ausgewechselt wurde.
Salvi kam rechts in die Abwehrkette und Vögi rückte als 6er ins Mittelfeld (worüber er sicher nicht unglücklich war).
Das Spiel ging munter weiter denn Kollbrunn war nur noch halbherzig bei der Sache und hatte sich wohl mit der Niederlage abgefunden. Und so konnte Claudio sein ca. 112 Saisontor schiessen!
Den Schlusspunkt setzte Stögge bzw. Andi Eggli, welcher am Vorabend an der Pressekonferenz mit Gilbert und Egli ankündigte ein solides Spiel zu machen.
In der Tat, Eggli und seine Abwehrkollegen waren so gut organisiert, dass Müller zwischenzeitlich eine Bratwurst essen war.
Zurück zum Schlusspunkt, Eggli lief mit dem Ball über den halben Platz und bediente kurz vor dem gegnerischen 16 den freistehenden Stögge, der erneut seine Jokerqualitäten bewies und zum 6-0 einschoss.
Dies war gleichzeitig auch der Endstand.
Kollbrunn konnte nicht mehr und wir waren bereits im Kopf beim Auslaufen bzw. beim Bier.
Fazit: In unserer momentanen Form sind wir schwer zu schlagen und deshalb auch klarer Favorit für den Aufstieg.
Aber aufgepasst, dies dachten wir auch schon anfangs Vorrunde, als wir ähnlich souverän gestartet sind.
Es wird also spannend bleiben, trotzdem sind wir immer noch die Schönsten!
Streller
Aktualisiert (Mittwoch, den 21. April 2010 um 16:20 Uhr)